Jetzt da der Regulator fertig ist, kann mit der Arbeit begonnen werden, Material aussuchen.
Dazu wird ein Brett 25cm breit x 43cm lang und 2cm tief genommen.
Auf diesem Brett wird nun die zukünftige Form mit Angaben von Radien , die im Anschluss, mittels Astlochbohrer ausgefräst werden. Der Rest wird mit der Stichsäge ausgeschnitten.
Nach dem Schleifen sämtlicher Schnitt und Oberflächen, kann mit der Bestückung von Formelemente der Sichtfläche begonnen werden.
Nach diesem Arbeitsgang, kann nun die komplette Krone gebeizt werden.
Nach dem Beizen wird die gesamte Oberfläche geschliffen, grundiert und lackiert.
Danach werden die Zapfen (links, rechts und mittig) gedrechselt.
Nach dem Beizen der Zapfen ist das Anfertigen der Aufsatzkrone beendet.
Als nächster Restaurierungsschritt steht das Anfertigen des Stuckkranzes an.
Es ist ein Bodenfund, stammt aus der Zeit um 1895 , der über Jahrzehnten klimatische Einflüsse ausgesetzt war. Dieses gesamte Uhrengehäuse und Uhrwerk, benötigt eine General Überholung.
Ersichtlich durch ablösen von Furnierflächen, verblassen der gesamten Oberfläche, lösen von Knochenleim und vor allem durch den Zustand des Uhrwerks.
Als erstes, wurde das bestehende Uhrgehäuse komplett zerlegt.
Nach Ablösen des Uhrwerksgehäuse und der Schwingergehäuseklappe von der Rückwand, wurde festgestellt, dass die Rückwand eine starke Trocknungskrümmumg bis 15mm, vorweist.
Zum Ausrichten und damit bestehenden Spannungen zu entziehen, wurden auf der Rückseite im Bereich der Krümmung, Einschnitte vorgenommen und anschließend mit entsprechende Furnierstreifen verleimt.
Nach Behebung der Krümmung, wurde die furnierte Sichtfläche weiter restauriert.
Es muss im oberen Bereich der Sichtfläche ein geringer Teil Furnier ausgetauscht werden.
Im Anschluss wird die neu furnierte Fläche geschliffen, gebeizt und lackiert.
Der nächste Arbeitsgang, die Schwingergehäusetür.
Der Rahmen muss neu verleimt und der obere Bereich teil-furniert werden. Im Anschluss schleifen, beizen und lackieren.
Nun können die Scharniere von der Klappfunktion zur Türfunktion umgesetzt werden.
Der nächste Arbeitsgang, der Uhrwerkskorpus muss wieder mit den Seiten, das Dach und die Bodenplatte zusammen geleimt, gebeizt, geschliffen und lackiert, werden.
Nun geht’s an die Uhrwerksgehäusetür. Die Zierelemente auf der Tür, sind abgefallen, so konnte die Furnierfläche komplett mit Schleif-, Beiz- und Lackierarbeiten, bearbeitet werden.
Die rechte aufgeleimte Halbsäule, weist eine Abbruchstelle auf, so dass für diesen Bereich, ein Duplikat gedrechselt werden muss, um ein Segment zur Komplettierung der Form herzustellen, das dann verleimt werden kann.
Nach dieser Aktion, konnte dann die gesamte Uhrwerkstür komplett geschliffen, gebeizt und lackiert werden.
Danach, konnten die zur Tür gehörenden Zierteile, wieder aufgeleimt werden.
Nun als Nächstes muss der Stuckkranz für das Uhrwerksgehäuse, der an der Uhrgehäusedachplatte angeleimt wird, per Hand hergestellt werden.
Diese angeleimte Stuckleiste wird nun farbgleich wie der Korpus gebeizt, geschliffen und lackiert.
Nun können alle fertiggestellten Uhrengehäuseteile auf der Rückwand aufgeschraubt und gleichzeitig neu verglast werden.
Als Nächstes kann an der Entwicklung und Entstehung der Aufsatzkrone Hand angelegt werden.